Polemik gegen Farbdogmatismus

Behauptungen zur politischen Farbenlehre und richtungsbedingen Vorfahrtregelungen Bezeichnungen wie „rote“, „grüne“, „schwarze“ oder „braune“ Partei, sind der Versuch, Kategorien der mittelalterliche Heraldik (z.B. Grundfarbe des Schildes/Wappens) in die Iconologie der Neuzeit hinüber zu retten. Was zunächst wie ein mnemotechnisches Experiment anmutet, statt kryptischer Partei-Selbstbezeichnungen in der Regel emotional hinterlegte Farbnamen, führt in der Folge zu einer Entpolitisierung der streitenden Parteien. […]

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Meine liebe blöde SPD

Man darf nach der NRW-Wahl-2017 zu dem Schluss kommen, der Wähler habe eine politische Führungsperson – hier Frau Kraft –  abgestraft. Darf man. Sowas muss man denken können – und offenbar auch ertragen lernen. Wie man dann beweisen will, zu wieviel Prozent  eine Person – zu wieviel Prozent eine Führungsmannschaft und zu wieviel Prozent ein politisches Programm abgewählt wurde, das […]

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Was ist mit „freiheitlich“ – mit „christlich“ – mit „islamisch“ – mit ….

Partei nehmen – nicht sein Wir glauben „sozial“  und  „demokratisch“  ist  viel. Eigentlich schon mehr als man versprechen kann. „sozial sein“ ist ein Anspruch dem schwer gerecht zu werden ist, der schnell an den Rand der Selbstaufgabe führen kann. „Demokratisch“, mit seinen vielen Schattierungen (parlamentarisch, direkt, basisnah) beschreibt letztlich nur den Versuch Macht und Verantwortung auf viele Schultern zu verteilen. […]

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„Sozial“ und „demokratisch“ – reicht das?

Namensgebung und Selbstzweifel Wenn ich im Bekanntenkreis von dieser Site erzähle, dann passiert es mir manchmal, dass ich mich verhaspele und  in der Eile -sozial-liberal-  sage. Das mag daran liegen, dass meine politische Sozialisierung  in die Zeiten sozial-liberaler Koalition fiel, kann aber auch sein, dass „sozial-demokratisch“ sprachlich nicht so geschmeidig wirkt, oder  … ja vielleicht weil etwas „fehlt“! Reicht „sozial“  […]

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Turbo-Radikalisierte, verzweifelte Klein-kriminelle, postmortem bezahlte Auftragskiller oder Menschen mit psychischer Störung beim erweiterten Suizid?

Stellen wir uns folgenden Zeitungsartikel vor. In Bonn, in der Nähe des alten Bundestages, müssen fast alle Männer über fünfzig gefüttert werden. Zugegeben, sie füttern sich selbst, sind also „selbst-fütternd“, zugegeben, das könnte das man auch schlicht „essen“ nennen, aber  im Zusammenhang mit „Bonn“ der ehemaligen, wenn auch „provisorischen“ Bundeshauptstadt macht „füttern“ mehr her. Wie ich drauf komme? Jüngste Attentate, […]

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Arbeit, ist immer die Arbeit der anderen …

Die Haltung zur Arbeit gehört für jede Partei zu den grundsätzlichen Positionsbestimmungen. Oft wird vom „Recht auf Arbeit“ gesprochen, SPD und die Linke kennen sogar „gute Arbeit“ (nicht bekannt ist, ob sie auch „böse Arbeit“ kennen). Beide versuchen sich auch in einer Definition ihres Begriffs von Arbeit. Bei Stegner sieht das so aus: http://www.ralf-stegner.de/de/arbeit Er beginnt damit was Arbeit nicht […]

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