Neues vom SPD-Mitgliedervotum 2018

Um die Parteikasse zu schonen, aber auch um den älteren Parteimitgliedern die Wahl zu erleichtern, gibt es neue „Ausführungsbestimmungen“ zur Mitgliederabstimmung.
Da ja bekanntlich der Vorstand der SPD, die SPD nach außen vertritt,  gilt der Vorschlag des Vorstandes („ja“  zur Groko“, als … „default“-Einstellung des Abstimmungsvorgangs.
Daraus ergeben sich folgende Vereinfachungen im Wahlvorgang.

Die Genossen, die für die Groko sind, (also … die 30-40 Leute werden schon wissen wer gemeint ist) brauchen weder eine notariel beglaubigtes Führungszeugnis bei zu bringen, wie in den Wahlunterlagen verlangt wird, noch brauchen
sie die Unterlagen in einem mit Bienenwachs versiegelten Umschlag zurueck zu schicken.

Dafür können sie sich den Gegenwert des Freiumschlags
bei jedem Postshop bar auszahlen lassen. Allerdings erst ab Ende Juni 2021.

Abstimmen, also den Brief wirklich einwerfen,  müssen nur die verdammten -No-Groko-
Nichtsnutze.

* * *
Spiegel-Sondermeldung:

Die sogenannte „Nachricht“,  gewissenlose NoGroko-Aktivisten, hatten in terrorischer
Absicht und mit dem Vorsatz die ganze Bundesrepublik in den anarchistischen Abgrund zu reissen, einen SPD-Wahlaufruf gefälscht, ist falsch.

Zum einen gibt es in der SPD keine ernst zu nehmende Strömung die gegen den Groko-Vorschlag ist, zum anderen sind das einfach schlechte Menschen.
Letztlich ist vom Grundgesetz her sowieso nur Groko möglich. Wer das nicht glaubt kann ja klagen!

Die Fehlinformation jedenfalls, hinter der man Hacker aus Moskau und Istambul
vermutet – stellt einen Anschlag auf Pressefreiheit, Meinungsfreiheit
und „Grosse Freiheit“ dar.

(Anmerkung der Redakion: Wir bitten das Versehen zu entschuldigen,
dass in einer ersten Verlautbarung hinter „Strömung“ ein Punkt kam –
und der Artikel abbrach)
apropo abbrach –  ja, das waren -breaking-news-  …

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