„Sozial“ und „demokratisch“ – reicht das?

Namensgebung und Selbstzweifel

Wenn ich im Bekanntenkreis von dieser Site erzähle, dann passiert es mir manchmal, dass ich mich verhaspele und  in der Eile -sozial-liberal-  sage.
Das mag daran liegen, dass meine politische Sozialisierung  in die Zeiten sozial-liberaler Koalition fiel, kann aber auch sein, dass „sozial-demokratisch“ sprachlich nicht so geschmeidig wirkt, oder  … ja vielleicht weil etwas „fehlt“!

Reicht „sozial“  und  „demokratisch“ als politischer Anspruch in einem Land, oder muss zwingend etwas dazu. Etwas um Meinungsfreiheit und Minderheitenschutz in einer Demokratie zu garantieren.
Eine Frage die sich aufdrängt, wenn man sieht wie viele (und welche) Staaten heute formal als „demokratisch“ auftreten, aber mit den Rechten und Freiheiten ihrer Bürger sehr diktatorisch umgehen.
Wie wenig das Wort „sozial“ eine Partei von diskriminierender Politik frei spricht hat beispielhaft die NSDAP im vergangenen Jahrhundert in Deutschland demonstriert.
Muss also zu „demokratisch“ und „sozial“ etwas „dazu“, oder muss man den Geltungsbereich von „sozial“ klar machen.
Klar machen, dass „sozial“ im Sinne von Brüderlichkeit den Menschen meint, nicht eine Volksgruppe oder eine Nation?
Finden wir es heraus!

Facebook Comments